Kinder drücken sich anders aus als Erwachsene. Was sie bewegt, belastet oder beschäftigt, können sie oft noch nicht in Worte fassen. Im Spiel gelingt ihnen das ganz selbstverständlich. Deshalb ist die Spieltherapie ein wichtiger Baustein meiner therapeutischen Arbeit.
Spielen ist für Kinder viel mehr als Zeitvertreib – es ist ihre Sprache. Mit Figuren, Rollenspielen, kreativen Materialien oder beim Malen zeigen sie, was in ihnen vorgeht. Im geschützten Rahmen der Therapie dürfen Gefühle sichtbar werden, Erlebtes verarbeitet und neue Erfahrungen gesammelt werden. So können Kinder ihre eigenen Stärken entdecken und Schritt für Schritt neue Wege im Umgang mit Herausforderungen entwickeln.
Die Spieltherapie kann bereits ab dem 4. Lebensjahr eingesetzt werden und unterstützt Kinder unter anderem bei:
Jedes Kind ist Teil eines Systems. Familie, Kindergarten, Schule und andere wichtige Bezugspersonen prägen seine Entwicklung und sein Erleben. Deshalb betrachte ich in der systemischen Therapie nicht nur das Kind, sondern auch sein Umfeld.
Wenn es sinnvoll ist, werden Eltern und andere wichtige Bezugspersonen in den therapeutischen Prozess einbezogen. Gemeinsam schauen wir auf die vorhandenen Ressourcen und Stärken des Kindes und seines Umfeldes. Ziel ist es, diese zu fördern, neue Perspektiven zu eröffnen und nachhaltige Veränderungen anzustoßen – damit sich das Kind in seiner Entwicklung gestärkt, sicher und verstanden fühlen kann.
Die Jugendzeit ist eine spannende, aber oft auch herausfordernde Lebensphase. Vieles verändert sich: Der eigene Platz im Leben wird gesucht, Beziehungen entwickeln sich weiter, die Ablösung vom Elternhaus beginnt und der Wunsch, verstanden und ernst genommen zu werden, wächst. Gleichzeitig können Unsicherheiten, Konflikte oder emotionale Belastungen entstehen.
Ich begegne Jugendlichen auf Augenhöhe und schaffe einen geschützten Raum, in dem sie offen über das sprechen können, was sie bewegt – ohne Angst vor Bewertung. Gemeinsam sortieren wir Gedanken und Gefühle, entdecken neue Perspektiven und entwickeln Lösungen, die zu ihrer persönlichen Lebenssituation passen.
Je nach Anliegen arbeite ich mit unterschiedlichen systemischen und ressourcenorientierten Methoden. Dazu gehören unter anderem Gespräche, Elemente der Teilearbeit, narrative Methoden sowie kreative Impulse. Ziel ist es, innere Konflikte besser zu verstehen, eigene Stärken sichtbar zu machen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu fördern.
Themen, mit denen Jugendliche häufig in die Praxis kommen, sind beispielsweise:
In meiner therapeutischen Arbeit steht nicht die Frage im Vordergrund, „Was stimmt nicht?”, sondern „Was hilft?” und „Welche Stärken sind bereits vorhanden?”
Ich bin überzeugt, dass jeder junge Mensch über Fähigkeiten und Ressourcen verfügt, um Herausforderungen zu bewältigen. Manchmal geraten diese durch belastende Situationen aus dem Blick. Gemeinsam machen wir sie wieder sichtbar, entwickeln neue Handlungsmöglichkeiten und stärken das Vertrauen in den eigenen Weg.
Mein Ziel ist es, Jugendliche dabei zu begleiten, sich selbst besser zu verstehen, ihre Persönlichkeit zu entfalten und mit mehr Sicherheit, Zuversicht und Selbstvertrauen ihren eigenen Weg zu gehen.